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Grand Cru Turaco Premiumkaffee aus Uganda

STECKBRIEF

Herkunft: Uganda Typ: 100% Coffea Canephora (Robusta) Qualität: sortenreine Premiumqualität, gewaschener Coffea Canephora, Grade 1 screen 17, Kaweri Estate Röstung: lange und schonende Espressoröstung Körper: voll und kräftig Säure: sehr dezent Aroma: mit einem Hauch von Zimt und dunkler Schokolade GENUSS: Durch seine lange, dunkle Röstung eignet sich Dallmayr GRAND Cru Turaco ideal als Espresso und für Cappuccino und Latte Macchiato. In der Tasse entwickelt er eine lang anhaltende, samtigfeine Crema.

Die dunkle Seele Afrikas in einer Espressotasse

Uganda ist so alt wie die Menschheit selbst, heißt es, denn es gehört zur so genannten „Wiege der Menschheit“. Jener Region, die den Ursprung der biologischen und kulturellen Entwicklung des Menschen bezeichnet. Dieser Binnenstaat Schwarzafrikas ist ein Land der Seen und Urwälder, die Heimat der Nilquelle – und unter anderem das Ursprungsland des Robusta.

Der Kaffee für GRAND Cru Turaco zählt unter Kennern zu den besten Robusta-Qualitäten weltweit. Sortenrein belassen wirkt er in der Tasse sehr elegant und vollmundig. Das aromatische Bouquet erinnert an würzigen Zimt und dunkle Schokolade. Turaco ist stärker und intensiver im Geschmack als andere Robusta-Kaffees. In der dunklen Espresso-Röstung entfaltet er seine positiven Eigenschaften: weniger Säure und Bitterstoffe sowie einen runden Körper.

Der feine Unterschied zwischen zart und robust Vorstellung der beiden wichtigsten Kaffeesorten

Die immergrünen Kaffeebäume der botanischen Gattung Coffea stammen ursprünglich aus Afrika. Heute ziehen sich die Anbauregionen nördlich und südlich des Äquators im so genannten Kaffeegürtel rund um den Erdball. Von den vielen verschiedenen Arten sind nur zwei von wirtschaftlicher Bedeutung: Arabica (coffea arabica) und Robusta (coffea canephora). Zusammen machen sie 98 Prozent der Weltproduktion aus. Dabei ist Arabica die am längsten bekannte, wild wachsende Art.

Robusta kann mehr Hitze vertragen und zeigt eine robustere Natur gegenüber Krankheiten, was sich auch im Namen widerspiegelt. Diese Kaffeesorte reift schneller und liefert einen höheren Ertrag als Arabica-Kaffee. Sie wächst häufig auch in niedrigeren Lagen, was die Ernte weniger beschwerlich macht. Im Gegensatz zur aufwändigen nassen Aufbereitung des Arabica-Kaffees, erfolgt sie bei Robusta meistens trocken.

Alles außer gewöhnlich - ein Robusta mit besonderen Qualitäten

Turaco sticht als Robusta hervor: Er wächst in den Hochlagen Ugandas und ist weltweit einer der wenigen, der nach der Ernte zeit- und arbeitsintensiv gewaschen wird. Die reifen Kirschen werden in so genannten Waschkanälen sortiert, in denen unreife grüne Kirschen einfach absinken. Das Fruchtfleisch sowie die Außenhaut entfernt ein so genannter Ent-pulper. Ein gesteuerter Gärungsprozess und eine weitere Waschung schließen sich an, bevor der Kaffee dann im Freien trocknet. Es entsteht eine fast einzigartige Robusta-Qualität!

Starkes Kaffeenetzwerk im Einklang mit Mensch und Natur

Uganda zählt heute zu den zehn wichtigsten kaffeeproduzierenden Ländern. Durch das Zusammenspiel von Jahrhunderte alter Tradition, Erfahrung und modernen Anbaumethoden können dort Robusta-Premiumqualitäten entstehen, wie auf der Kaweri Estate der Neumann Kaffee Gruppe, von der dieser Kaffee stammt. Die seit 2001 vor Ort aktive Neumann Kaffee Gruppe hat sich zudem dem nachhaltigen Anbau verschrieben. Auf ihrer Plantage Kaweri, der größten des Landes, wächst Kaffee im Einklang mit Mensch und Natur. Die Farm arbeitet mit modernsten Anlagen für die akribische Kaffeeverarbeitung und die Herstellung von Naturdünger. Um den Boden zu schonen, werden jedoch nach wie vor viele Arbeiten von Hand erledigt.

„Immer mehr Röster verlangen nach Kaffee, der sowohl mit Respekt für die Farmer und ihre Familien als auch für die Umwelt hergestellt wird.“ Frank Bibby, Generaldirektor (im Ruhestand) der Kaweri-Kaffeeplantage

Die Neumann Kaffee Gruppe legt großen Wert auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den lokalen Gemeinden und den kleinen umliegenden Kaffeebauern. Die „Coffee Farmers Alliance“ ist eines der von der Neumann Kaffee Gruppe ins Leben gerufenen Pro-jekte, das auch von der Regierung in Uganda und der Europäischen Union gefördert wird. Innerhalb dieses Netzwerkes profitieren die Farmer vom gemeinsamen Know-how und dem entsprechenden Wissenstransfer. Besser organisiert können sie ihre Marktposition stärken und ihre Lebensumstände entscheidend verbessern. Die Bevölkerung profitiert von den Arbeitsplätzen und der neuen Infrastruktur: Sie hat direkten Zugang zu Trinkwasser und Elektrizität sowie zu medizinischer Versorgung und Schulen. In diesem Sinne leistet der Kaffeeanbau einen aktiven Beitrag zur Armutsbekämpfung und zum Erhalt des afrikanischen Erbes als Lebensgrundlage für künftige Generationen.

Im Gegensatz zu typischen Monokulturen wird die Artenvielfalt auf der Plantage bewahrt. Besondere Schattenbäume und Biokorridore bieten seltenen Tieren ein

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